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 Betreff des Beitrags: Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu
BeitragVerfasst: 12. Okt 2009, 20:02 
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Ich hoffe, ich habe das jetzt richtig geschrieben...

Mein Lehrer hat (an mir) ein paar Sachen aus dem Daito-Ryu gezeigt. War extrem schmerzhaft. Soll von außen nicht spektakulär ausgesehen haben. Alle haben es erst mal für eine Aikido-Technik gehalten (die eben etwas härter durchgezogen wird...). Habe es natürlich nicht selbst gesehen. Bin irgendwie angetan davon.

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem Daito-Ryu?

Grüße
Goli


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 Betreff des Beitrags: Re: Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu
BeitragVerfasst: 14. Okt 2009, 09:23 
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Goli hat geschrieben:
Mein Lehrer hat (an mir) ein paar Sachen aus dem Daito-Ryu gezeigt.


Was waren denn das für Sachen? Es gibt im Aikido vieles, was aus dem Daito-ryu stammt, denn dort kommt das meiste ja her.
Einige Lehrer zeigen noch "alte" Ausführungsvarinten.
Es gibt einen Lehrer in Deutschland, derunterrichtet beides, sowohl Daito-ryu als auch Aikido.
Schau mal hier: http://www.shinkirengo.de/
DA findest du auch Infos zu Lehrgängen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu
BeitragVerfasst: 14. Okt 2009, 18:47 
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Ronin hat geschrieben:

Was waren denn das für Sachen?

Eine davon begann mir einem Ikkyo omote. Danach weiß ich nicht mehr weiter, weil nur noch Schmerz.

Dein Link hat mich weiter gebracht. Danke Ronin.

Ich werde ihn mal fragen, aber ich glaube mich zu erinnern, dass er in Mannheim war oder es Kontakte von seinem Dojo her nach Mannheim gab...

Etwas Näheres gibt es hier wohl nicht, müsste dann ca 2 Stunden quer durch den Odenwald. Einfach. Naja, mal sehen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu
BeitragVerfasst: 15. Okt 2009, 00:53 
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Habe mit Gockel was gefunden. Ein guter thread, in dem genau auf meine Frage eingegangen wird. Asche über mein Haupt, es ist aus einem anderem Forum. Ich verlinke es mal. Falls es unerwünscht sein sollte (da anderes Forum), kann es ja gelöscht werden...

Hier der Link: http://budoforum.yuku.com/forum/viewtopic/id/1250


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 Betreff des Beitrags: Re: Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu
BeitragVerfasst: 15. Okt 2009, 09:17 
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Goli hat geschrieben:
Eine davon begann mir einem Ikkyo omote. Danach weiß ich nicht mehr weiter, weil nur noch Schmerz

Wars vielleicht so was wie Yonkyo?
Goli hat geschrieben:
Habe mit Gockel was gefunden. Ein guter thread, in dem genau auf meine Frage eingegangen wird.

Ja, den kenne ich auch, obwohl nicht alles so ganz stimmt was da steht.
Z.B. der Beitrag eines Teilnehmers, der schreibt, im Aikido gäbe es Probleme sich aus statischen Griffen zu befreien. Weiß nicht, wo der trainiert hat, aber genau das wird z.B. im Iwama-ryu bis zum Erbrechen geübt, bis zum 3. Dan (heute wohl nur noch bis zum 1. Dan) wurde oder wird gar nichts anderes geübt.
Über die Unterschiede zwischen Aikido und Daito-ryu wurde hier im Forum allerdings auch schon mal an anderer Stelle Diskutiert.
Das D.R. Bokuyokan, das von Nakajima unterrichtet wird, scheint nach den Aussagen die in dem Thred gemacht werden, schon eine Synthese zwischen D.R. und Aikido zu sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu
BeitragVerfasst: 16. Okt 2009, 20:40 
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Ronin hat geschrieben:
Goli hat geschrieben:
Eine davon begann mir einem Ikkyo omote. Danach weiß ich nicht mehr weiter, weil nur noch Schmerz

Wars vielleicht so was wie Yonkyo?


Nein. Den haben wir aber im gleichen Training angefangen. Die Technik von heute habe ich mir gemerkt: Tenkan, Eingang zum Kajonage, statt dem Wurf dann Drehen des Handgelenks (Bei Verkrampfen von Uke führt das dann in den "Polizeigriff").

Das Problem, das in einem anderen Dojo (Daito-Ryu) lernen zu wollen, hat sich wohl erledigt... ;-)

Ronin hat geschrieben:
Goli hat geschrieben:
Habe mit Gockel was gefunden. Ein guter thread, in dem genau auf meine Frage eingegangen wird.

Ja, den kenne ich auch, obwohl nicht alles so ganz stimmt was da steht.
Z.B. der Beitrag eines Teilnehmers, der schreibt, im Aikido gäbe es Probleme sich aus statischen Griffen zu befreien. Weiß nicht, wo der trainiert hat, aber genau das wird z.B. im Iwama-ryu bis zum Erbrechen geübt, bis zum 3. Dan (heute wohl nur noch bis zum 1. Dan) wurde oder wird gar nichts anderes geübt.
Über die Unterschiede zwischen Aikido und Daito-ryu wurde hier im Forum allerdings auch schon mal an anderer Stelle Diskutiert.
Das D.R. Bokuyokan, das von Nakajima unterrichtet wird, scheint nach den Aussagen die in dem Thred gemacht werden, schon eine Synthese zwischen D.R. und Aikido zu sein.


Das mit den Problemen bei der Statik sehe ich auch nicht. Das ist doch Standard!?! Wir lernen jede Technik zunächst statisch. Dann kommt erst die Dynamik hinzu.

Ich kann und möchte mit meinen 2 Jahren Aikido-Erfahrung keine großen Aussagen machen. Ich bin eher noch mit mir selbst, meinem wenigen "Können" und v.a. mit meinen vielen Fehlern beschäftigt... Das bedeutet natürlich auch, dass ich mit einzelnen Stilen nicht viel anfangen kann. Dazu fehlt mir (noch) der Überblick.

Grüße
Goli


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 Betreff des Beitrags: Re: Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu
BeitragVerfasst: 19. Okt 2009, 15:52 
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Habe nochmal überlegt. Es könnte durchaus Yonkyo gewesen sein. Ist ja neu für mich und eine Technik sieht ja nicht immer gleich aus. So oder so hat Erzeugen von Schmerz / harte Durchführung für mich gerade eine große Anziehungskraft. Leider ist in unserem Dojo gerade kein Schüler, mit dem ich das so üben könnte. Also lasse ich das auf diese Weise von meinem Lehrer gerne an mir durchführen, um dann bereit zu sein, falls mal jemand vorbeischaut, der das auch gerne so machen würde...

Leider musste ich schon zweimal ermahnt werden, etwas pfleglicher mit meinen Partnern umzugehen. Ich bremse mich nun selbst und versuche herauszufinden, wie viel nötig ist, damit eine Technik funktioniert bzw. ab wann sie nicht mehr funktioniert.

Hattet ihr auch mal eine Phase (anfangs hat mich das überhaupt nicht interessiert), in der ihr auf Härte, "knackige Durchführung" oder Schmerz Wert gelegt habt?

Grüße
Goli


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 Betreff des Beitrags: Re: Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu
BeitragVerfasst: 20. Okt 2009, 11:23 
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Goli hat geschrieben:
Hattet ihr auch mal eine Phase (anfangs hat mich das überhaupt nicht interessiert), in der ihr auf Härte, "knackige Durchführung" oder Schmerz Wert gelegt habt?


Anfangs verwechselt man schon mal "Effektivität" mit "Härte". "knackige Durchführung" ergibt sich ganz von selbst, wenn die Technik stimmt und eine gewisse Konsequenz in der Bewegung vorhanden ist. Was falsch ist, ist es zu wollen, das Ziel ist es "absichtlos" zu handeln. mit absichtslosem Handeln ist hier nicht der Verzicht auf jegliche Absicht gemeint, sondern das Vermeiden von Anhaftungen und Wollen, denn das führt zu Verkrampfung und Anspannung.

Auf Schmerz kann man gut verzichten, wenn man meint, dies sei ein Indiz für die Qualität der Technik, ist man im Irrtum. Es ist genau anders herum.
Natürlich muss man auch was vertragen können, und bei Anfängern kommt natürlich ein Schmerzgefühl auf, wenn man stark festgehalten wird, oder wenn man die Hebel noch nicht gewöhnt ist.
Schmerz ist aber weder Ziel, noch lässt er sich ganz vermeiden. Es ist einfach Bestandteil der Übung, man akzepztiert ihn und läst ihn los.
Aikido ist allerdings Kampfkunst, da darf es ruhig auch mal ein bisschen rau zugehen, wenn der Trainingspartner es vertragen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu
BeitragVerfasst: 20. Okt 2009, 14:04 
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Goli hat geschrieben:
Ich verlinke es mal. Falls es unerwünscht sein sollte (da anderes Forum), kann es ja gelöscht werden...

Ja, ich hab von so einer Unsitte gehört. Wird hier aber nicht vorkommen. Verlinkt nur fleißig, was euch gefällt und anderen vielleicht weiter hilft. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu
BeitragVerfasst: 21. Jan 2010, 09:46 
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Was? Wie? Wo? verlinkung verboten/unerwünscht???????????????????

na dann ein fettes lob auf das forum hier! :lol:

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also lautet der beschluss, dass der mensch sich ändern muss


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 Betreff des Beitrags: Re: Daito-Ryu Aiki Ju-Jutsu
BeitragVerfasst: 9. Mär 2010, 16:40 
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Wohnort: Wörth am Main
Ronin hat geschrieben:
Goli hat geschrieben:
Hattet ihr auch mal eine Phase (anfangs hat mich das überhaupt nicht interessiert), in der ihr auf Härte, "knackige Durchführung" oder Schmerz Wert gelegt habt?


Anfangs verwechselt man schon mal "Effektivität" mit "Härte". "knackige Durchführung" ergibt sich ganz von selbst, wenn die Technik stimmt und eine gewisse Konsequenz in der Bewegung vorhanden ist. Was falsch ist, ist es zu wollen, das Ziel ist es "absichtlos" zu handeln. mit absichtslosem Handeln ist hier nicht der Verzicht auf jegliche Absicht gemeint, sondern das Vermeiden von Anhaftungen und Wollen, denn das führt zu Verkrampfung und Anspannung.

Auf Schmerz kann man gut verzichten, wenn man meint, dies sei ein Indiz für die Qualität der Technik, ist man im Irrtum. Es ist genau anders herum.
Natürlich muss man auch was vertragen können, und bei Anfängern kommt natürlich ein Schmerzgefühl auf, wenn man stark festgehalten wird, oder wenn man die Hebel noch nicht gewöhnt ist.
Schmerz ist aber weder Ziel, noch lässt er sich ganz vermeiden. Es ist einfach Bestandteil der Übung, man akzepztiert ihn und läst ihn los.
Aikido ist allerdings Kampfkunst, da darf es ruhig auch mal ein bisschen rau zugehen, wenn der Trainingspartner es vertragen kann.


Hallo Ronin,

habe hin und wieder über Deinen post hier nachgegrübelt. V.a. vor und nach den Trainings. Habe jetzt bei einem udekimenage exakt diese Erfahrung gemacht. Habe nur darauf geachtet, einen bestimmten Fehler nicht zu machen und auf einmal fliegt Uke schreiend davon... Ich stand nur da und dachte: "Ich hab doch gar nichts gemacht..."
Das war für mich ein kleiner Erkenntnisblitz. Braucht noch viel, viel, viiiiel Übung, bis ich in diesen Bereichen bin.

Danke
goli


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